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IIM-Bangalore ranked among top 25 business schools in the world

BANGALORE: The Indian Institute of Management Bangalore (IIM-B) has been ranked 24th while IIM-Ahmedabad ranked 55th in a worldwide survey of ‘Universal Business Schools with major international influence’.

The results of the annual survey ‘Eduniversal Worldwide Business Schools Ranking 2010′ conducted by French consulting firm SMBG amongst deans of 1000 business schools were officially announced in Prague at the third Eduniversal world convention, IIM-B said in a statement.

“This is the third consecutive annual recognition of IIM-B as the number one business school in India,” it said.

The institute has been awarded ’5 Palmes’, given to the top 100 business schools. The ranking positions IIM-B in the top 25 amongst 100 best business schools worldwide. Notably, only two Indian B-Schools feature in the Top 100.

“The ranking by Eduniversal positions IIM-B in the first quartile of the 100 best business schools worldwide. This acknowledgment from an independent international firm consolidates our status as a leading international management school,” Professor Pankaj Chandra, Director (IIM-B) said.

“Over the past year we have made significant enhancements to faculties, curriculum and infrastructure. We have obtained EQUIS accreditation and are taking steps to further diversify our courses so that we continue to remain the business school preferred by post-graduate and doctoral students throughout the Asian region,” he said.

The ranking uses a comprehensive methodology that takes into account all the aspects of a business schools’ influence on three different levels: international recognition through accreditations, memberships and international, regional and local rankings; international awareness through votes of the 1,000 deans and suggestions from members of the international scientific committee appointed by Eduniversal.

Read more: IIM-Bangalore ranked among top 25 business schools in the world – The Times of India http://timesofindia.indiatimes.com/city/bangalore/IIM-Bangalore-ranked-among-top-25-business-schools-in-the-world/articleshow/7071980.cms#ixzz1AAXgfKFo

Kambodscha

Aus den drei Tagen in Angkor resultierte so etwas wie eine Ueberdosis an Tempeln und wir waren froh in den nachfolgenden Tagen andere Einblicke in Kambodscha zu erlangen. Bevor wir unser Ziel fuer den Silvesterabend (Phnom Penh) ansteuerten, erreichten wir nach einer 8 stuendigen  und abenteuerlichen Flussfahrt Battambang, die zweitgroesste Stadt Kambodschas.

Unser Highlight in Battambang war definitv die Fahrt mit dem sogenannten “Bamboo Train”, einem Zug der aus nicht viel mehr als zwei Achsen, einer darauf liegenden Bambus Platte auf der man sitzt und einem kleinen Motor besteht. Nachdem die Khmer Rouge in ihrer Schreckensherrschaft ueber Kambodscha zwischen 1975 und 1979 die oeffentliche Transportinfrastruktur Kambodschas zerstoert hatten, wurde diese Bahn auf privater Basis erstellt und dient noch Heute als guenstiges lokales Transportmittel. Wir konnten den Zug auf einer kurzen Strecke von zirka 12 Kilometern testen und erlebten dort die Besonderheit dieser Bahn. Da die Bahn nur einspurig gelegt ist, muss bei Gegenverkehr jeweils eine Zugseinheit zerlegt und von den Schienen genommen werden, waehrenddem die andere Einheit passieren kann. Vortritt hat diejenige, die mehr Passagiere oder Gueter transportiert. Da wir nach einigen hundert Metern 7 alte Damen auf Ihrem Sonntagsausflug aufgeladen hatten, wurde unser Platz auf der Bambusplatte zwar geringer, dafuer mussten wir unsere Zugseinheit nie demontieren, sondern hatten stets Vortritt. Nicht schlecht in der Mittagshitze und bei den doch betraechtlichen Gewichten der Bahnelemente.

Nach einem lustigen Silvesterabend in einem Irischen Pub in Phnom Penh ging unsere Reise am 1. Januaur 2011 weiter in Richtung Sueden, an das am Meer gelegene Sihanoukville. Am ersten Morgen in Sihanoukville bot uns ein Travel Guide seine letzten zwei Plaetze auf einem Boot an, das nur 10 Minuten spaeter in Richtung der abgelegene Insel Koh Ru loslegen sollte (Nur eine Bootsverbindung pro Tag). Spontan sagten wir zu und sassen bereits 15 Minuten spaeter auf dem Schiff, bei praechtigem Wetter und in der Ungewissheit was uns nach gut 3 Stunden Fahrt auf dieser Insel erwarten wuerde. Nun, wie wir nun wissen erwartete uns das Paradies und wohl das beste was man an einem 2. Januar erleben konnte. Ein eindloser weisser Sandstrand, eine nur ganz kleine Bungalow Siedlung mit wenigen Touristen, dazu ein Restaurant, das frischen Fisch und Meeresfruechte zubereitete.

Nun, unser Programm war etwas gedraengt und deshalb verliessen wir das Paradies bereits am darauffolgenden Tag wieder in Richtung Phnom Penh, wo ich meine Ersatz-Kreditkarte entgegen nehmen konnte. Somit ist dieser “Lappsus” nun wieder ausgebuegelt. :) Weiter fuhren wir nun entlang des Mekongs nordwaerts in eine kleine Stadt, wo wir heute eine geniale, wenn auch anstrengende Velotour, durch kleine Doerfer, auf eher nicht Velo-tauglichen Wegen unternommen haben. Morgen trennen sich nun die Wege von Thomas und mir. Waehrend er via Bangalore nach Hause fliegt, fahre ich per Bus weiter in Richtung Laos.

Einige Impressionen aus Kuala Lumpur & Bangkok online

Einige Impressionen aus Kuala Lumpur & Bangkok online.

Bombay-Kuala Lumpur-Bankok-Kambodscha

Am 20. Dezember verliess ich Indien nach gut 3,5 Monaten mit dem Ziel Kambodscha und Laos. Mein Weg nach Kambodscha fuehrte mich zunaechst nach Kuala Lumpur, wo ich einen Tag verbrachte und Bangkok. In Kuala Lumpur habe ich auch meinen naechsten Reisegefaehrten getroffen, mit dem ich bis zum 6. Januar unterwegs sein werde. Kuala Lumpur kam uns nach unserer Zeit in Indien wie Disney Land vor, blitzblank geputzte Strassen, geordneter Verkehr, keine Kuehe, keine Paan spuckenden Menschen, Hochhaeuser und moderne Shoppingmalls. Wahrscheindlich haette keine andere Stadt einen aehnlichen Kulturschock nach Indien ermoeglicht!

In Bangkok verbrachten wir die naechsten zwei Tage an der beruehmten Backpackerstrasse, der Kao San Road. Die meisten Suedost-Asien Reisenden stranden wohl irgendwann an dieser Strasse und so war es sehr spannend bei einem Bier und hervorragendem Essen sich ueber die unterschiedlichen Reiseplaene zu unterhalten.

Am 25. Dezember frueh morgens verliessen wir Bangkok mit dem Zug in Richtung kambodschanische Grenze in Aranyaprathet. Dort angekommen empfiengen uns `hungrige` TukTuk Fahrer, die uns an die 8km entfernte Grenze bringen wollten, wo wir auch unser Visa erhalten sollten. Wir haben den Preis erfolgreich von 200 Baht auf 40 Rupien herunter gehandelt und fuhren einigermassen stolz los. Nach einigen Kilometern stoppte der Tuktuk Fahrer allerdings und zeigte uns einen Unterstand, den er als offiziellen Grenzposten bezeichnete und uns sagte, dass wir hier das Visa-on Arrival erhalten wuerden. Die Leute vor Ort nahmen uns freundlich in Empfang, meinten “Welcome to Cambodia”, erklaerten uns dass Sie fuer das Ausstellen der Visas (1000 Baht) zustaendig seien und als Buerger Kambodschas nur das Allerbeste fuer uns wollten. Drei Dinge haben uns allerdings misstrauisch gemacht: Erstens sprachen diese (selbsternannten) Beamten sehr gutes Englisch mit britischem (!) Akzent (sehr ungewoenlich), zweitens waren sie in eher verlumpten Freizeitkleider gekleidet und drittens hatte der offene, leere Raum ein grosses Banner mit der Aufschrift “Embassy of Cambodia”. Zum Glueck fallen wir mittlerweise nur noch in jede zweite Touristenfalle und so befahlen wir dem TukTuk-Fahrer, der seinen Petrol Voucher wohl trotz unseres Nichtkaufs erhalten hat, uns an die offizielle Grenze zu fahren. Das Visa Prozedere verlief danach reibungslos, wenn auch alles etwas lang und unuebersichtlich ablief. Auf der anderen Seite der Grenze in Poipet angekommen, gab es keine andere Moeglichkeit, als sich der ansaessigen Transport Mafia zu beugen und mit einem organisierten und ueberteuerten Transport an unser Ziel in Siam Reap zu fahren. Die angommenden Touristen wurden zunaechst gebuendelt in Bussen an ein modernes, abgelegenes Bus-Terminal gefahren, wo man danach in Taxis umsteigen musste. Diese Taxis wiederum fuhren nur bis an den Anfang der Stadt, weil dort die TukTuk Fahrer warteten, die uns dann in die Unterkuenfte IHRER Wahl fuhren. Ganz interessant und nach einer gewissen Zeit in Asien kommt einem vieles Bekannt vor.

Siam Reap ist Ausgangspunkt fuer den Besuch der weltberuehmten Tempelanlagen von Angkor. Waehrend der vergangenen drei Tage haben wir uns jeweils einen TukTuk Fahrer gebucht, der uns zu den weitverstreuten Tempeln brachte, von denen Angkor Wat der beruehmteste ist. Angkor war die Hauptstadt des maechtigen Khmer Reichs, das seine Bluetezeit zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert hatte.

(Infos dazu hier: http://whc.unesco.org/en/list/668)

Die Tempel waren wie vermutet sehr sehr eindruecklich und abgesehen von der Hauptattraktion, dem Angkor Wat, ueberhaupt nicht mit Touristen ueberlaufen. Leider reichen mir die Zeit (und die Worte) nicht, um das Gesehene hier genauer zu beschreiben. Tatsache ist, dass aus den drei Tagen zirka 500 Fotos resultierten:-) … Eindeutig Folge des Digitalzeitalters….und macht wohl eine zeitaufwaendige Nachbearbeitung der Ferien notwendig.

Morgen fahren wir waehrend 5 Stunden mit einem Flussboot nach Battambang und hoffen unterwegs einiges von Land und Leuten zu sehen. Uebernaechstes Ziel ist die Hauptstadt Phnom Penh, wo wir einerseits Silvester feiern und ich andererseits hoffentlich meine Ersatz-Masterkarte beim Schweizer Konsulat abholen kann. (Auch in Thailand werden Kreditkarten vom Automat eingezogen wenn man sie nicht rauszieht….)

Nachtrag zu Gorkhaland

Endlich hats der Video von den Protesten in Gorkhaland, die uns von der Zugfahrt nach Darjeeling abgehalten hat auch auf meinen Blog geschafft.

Moechte Euch diesen natuerlich nicht vorenthalten:

Bilder aus Varanasi, Sikkim und Kalkutta

Endlich hab ich’s geschafft wieder mal einige Bilder hochzuladen. Diese sind ab sofort in den entsprechenden Fotoalben verfuegbar.

Von Kalkutta flog ich gestern via Bombay nach Kuala Lumpur, in eine von Indien gaenzlich unterschiedliche Welt. ( Keine Kuehe auf der Strasse, nur geordnete Maerkte, moderne Hochhaeuser & Shoppingcenter sowie eine trotz Grossstadt vergleichsweise saubere Luft und nur wenig Hupen…..langweilig?…dies wird sich nun herausstellen :-) )

In Kuala Lumpur traf ich heute Morgen auf meinen Studienkollegen Thomas aus Belgien und wir werden Morgen gemeinsan weiter nach Bangkok fliegen, mit Hauptziel Kambodscha (u.a. Angkor Wat) und Laos.

Sikkim

In Darjeeling angekommen begruesste uns sehr kuehles und nebliges Wetter. Schnell waren wir uns deshalb einig, dass wir gleich am naechsten Morgen in Richtigung Sikkim fahren wuerden. Sikkim ist ein indischer Bundesstaat im suedlichen Himalaya, umringt von Nepal, Bhutan, Tibet (Free Tibet) und China. Aufgrund dessen geographischer Lage wird Sikkim auch “The Switzerland of the East” genannt, was natuerlich auf seine Richtigkeit ueberprueft werden muss.

Im Jeep der uns nach Gangtok der Hauptstadt von Sikkim brachte, fanden unglaublicherweise 17 Person Platz und die 6 stuendige Fahrt ueber indische Holperstrassen, hinauf auf 1’600 M.u.M. entpuppten sich eher nicht als Genussfahrt. 

Wir verbrachten insgesamt 4 Tage stationaer in Gangtok, da wir merken mussten, dass die Distanzen in Sikkim zwar eigentlich klein sind, der Strassenzustand und die dadurch moeglichen 20 Km/h aber eine Rundreise nicht sinnvoll erschienen liessen. Glueklicherweise gefiel uns Gangtok sehr gut, vorallem auch weil es wohl die einzige indische Stadt ist, die eine gemuetliche, autofreie Fussgaengerzone in der Innenstadt hatte. Auch war Gangtok im Gegensatz zum Rest Indiens geradezu sauber. (Angedrohte Strafen von 5000 Rupien und/oder 6 Monate Gefaengnis scheinen auch Inder von der Verschmutzung ihres Landes abzuhalten.) Insofern sah man auch klar die Bemuehung, den Tourismus Sikkims voran zu treiben und ein gruenes und sauberes Image zu vermarkten. Eindeutig: auf dem (langen) Weg zum Switzerland of the East.

Da wir in Gangtok stationiert blieben, haben wir uns auf die Erkundung der naeheren Umgebung beschraenkt, insbesondere auf den Besuch verschiedener Viewpoints, die wunderbare Ausblicke auf den Himalaya zulassen.

“Kletterunterricht” fuer den indischen Tour-Guide

Wenigstens an einem Tag wollten wir einen kleinen Trekking-Ausflug unternehmen. Gemeinsam mit einem Fahrer und einem gesetzlich vorgeschriebenen Tour-Guide machten wir uns am letzten Tag auf zum Tsongmo Lake, gut zwei Stunden von Gangtok entfernt und auf 3’800 M.u.M gelegen. Fuer diesen Ausflug war eine Spezialbewilligung notwendig, da sich der Tsongmo Lake nur gerade 18km von der Chinesischen Grenze entfernt liegt und in militaerisch streng bewachtem Gebiet liegt. Gluecklicherweise hat uns die Travel Agency eine Bewilligung eingeholt, obwohl diese eigentlich nur bei Touristen-, nicht aber Studentenvisa ausgegeben wird. (Weshalb wissen wohl nicht mal die Beamten so genau.)

Am Tsongmo Lake angekommen, fuehrte uns der Guide entlang einem Weg um den See; ein Spaziergang der ungefaehr eine Stunde dauern sollte. Schon nach kurzer Zeit wurde uns dies dann doch etwas zu langweilig und wir fragten Ihn ob wir den schneebedeckten, relativ steilen Hang hochklettern koennten. Nachdem der Guide dies zunaechst abgelehnt hatte (uebersetzt: allowed yes, possible no) willigte er dann erstaunlicherweise doch ein und wir kletterten, unseren Strassenschuhen entsprechend, vorsichtig den Hang hoch.  Schnell zeigte sich, dass der indische Tour-Guide genauso gut Touristen durch Zurich haette fuehren koennen, aber wohl noch nie zuvor eine offizielle Strasse verlassen hatten. So mussten wir ihm erklaeren, dass der sicherste Weg wohl nicht wie von ihm vorgeschlagen ueber das steile Eisfeld fuehren wuerde und dass er sich besser an mehreren dicken als an duennen Aesten festhalten sollte. Hatte er kurz zuvor noch in die Berge seiner Heimat geblickt und genuesslich gesagt “I feel great”, stoehnte er nun nur noch “Ouh Shit, Ouh Shit” vor sich hin. Wir konnten uns das Lachen natuerlich nicht verkneiffen und es war klar, dass wir uns deshalb entschieden noch etwas weiter den Berg hoch zu wandern um die 4000 Meter Grenze zu knacken. Heil am hoechsten Punkt unserer kleinen Tour angekommen, konnten wir die herrliche Aussicht geniessen und das zuvor gekaufte Lhasa Bier trinken. Ein Erlebnis, das wohl auch der Guide so schnell nicht mehr vergisst. Allerdings hat er uns versichert, dass er fuer zukuenftige Touristen weiterhin den Spazierweg benuetzen wuerde, alles andere sei viel zu gefaehrlich. Dies stimmt wohl, und so muessen wir uns ueber seine Gesundheit keine Gedanken machen.

Am Freitagmittag habe ich Sikkim wieder velassen und bin zunaechst mit dem Jeep und danach per Zug in gut 24 Stunden nach Kalkutta gefahren, wo ich zum zweiten Mal auf Corinne und Dominik getroffen bin. Morgen Samstag gehts dann weiter via Mumbai nach Kuala Lumpur. Meine Zeit in Indien wird damit abgeschlossen sein. Obschon es mir grundsaetzlich sehr gut gefallen hat, bin ich darueber gar nicht so ungluecklich. Ich denke ich muss meine Eindruecke nun zuerst mal etwas verarbeiten, bevor ich dann sicherlich schon bald nach Indien zurueckkehren moechte.

Auf dem Weg nach Gorkhaland

Nach Varanasi haben wir uns gestern auf den Weg nach Darjeeling, einer Hill Station in West Bengalen gemacht. Unser Weg fuehrte uns zunaechst nach Jalpaiguri, dem Ausgangspunkt fuer die Fahrt nach Darjeeling. Die Fahrt dauerte mit dem Zug 19 Stunden und ungluecklicherweise stellte sie sich als nicht ganz so komfortabel heraus. Wir hatten zwar zwei Tickets gebucht, allerdings wurde uns vor Abfahrt mitgeteilt, dass wir nur einen Sitzplatz erhalten haben, da der Zug bei unserer Buchung ein Monat zuvor bereits ausgebucht war. Da wir diesen Zug aber unbedingt benutzen mussten um unseren ambitionierten Zeitplan einhalten zu koennen, blieb uns nichts anderes uebrig, als unseren Platz waehrend diesen 19 Stunden zu teilen. 19 Stunden koennen endlos langweilig sein, wenn man nicht schlafen kann und die einzigen Nachbarn ein aelteres indisches Ehepaar ist, das waehrend der ganzen Fahrt gerade mal fuenf Saetze untereinander wechselte und uns ansonsten schweigend beobachtete.

In Jalpaiguri angekommen fuhren wir per Jeep nach Kurseong, einer Stadt etwa in der Haelfte der Strecke nach Darjeeling. Von dort sollte uns eine von einer Dampflokomotive angetriebene Schmalspur-Bahn (Toy Train) nach Darjeeling auf 2‘100 M.u.M. bringen. Die Tickets dazu hatten wir bereits im Voraus im Internet gebucht, da dieser Zug bei Touristen sehr beliebt ist. Nun, es kam alles anders als erwartet. Puenktlich in Kurseong angekommen haben wir, merkwuerdigerweise als einzige Touristen, vergeblich auf den Zug gewartet. Nach einer Stunde des Warten, ohne dass uns jemand etwas zum Verbleib des Zugs sagen konnte, standen wir ploetzlich inmitten einer grossen, lauten und mit Fahnen begleiteten Kundgebung. Eine weitere halbe Stunde spaeter kam ein Typ zu uns, mit dem wir uns bereits vorher unterhalten hatten, und meinte wie selbstverstaendlich, dass heute kein Zug kommen wuerde. Vielleicht kaeme am naechsten Tag einer, aber heute bestimmt keiner. Seine Erklaerung fuer das Ausbleiben des Zuges hing mit der Kundgegebung und dem gleichzeitigen Streik zusammen, die zum Ziel haben, die Region unter dem Namen Gorkhaland als unabhaengiger Staat zu etablieren. Etwas spaeter haben wir dann erfahren, dass dieser Zug deshalb seit bereits mehr als einem Monat den Dienst eingestellt hat und wir Tickets fuer einen nicht existierenden Zug besitzen. Kurzfassung der Situation auf Indisch-Englisch: „Ticket: Yes, Train: No.“

Nun gut, per Jeep haben wir es schlussendlich doch noch nach Darjeeling geschafft und werden heute weiter in die Sikkim Provinz fahren. Wie weit wir tatsaechlich kommen ist noch nicht ganz klar. Einerseits blockiert dieser Streik hier so einiges, andererseits ist es auf 2100 M.u.M bereits nur noch etwa 5 Grad warm und unser Plan war Orte auf etwa 4000 Metern zu besuchen. :)

Varanasi

In Varanasi habe ich Nicolas, einen Austauschstudenten aus Italien wieder getroffen und wir verbringen nun 10 Tage gemeinsam zwischen Varanasi und Sikkim einer Provinz im Himalaya. Wir verbrachten zunaechst zwei Tage in Varanasi, der fuer die Hindus heiligen Stadt am Ganges Fluss. Ich werde zu einem spaeteren Zeitpunkt Fotos dieser eindruecklichen, aber auch sehr widerspruechlichen Stadt hochladen. Beide konnten wir uns bis heute keine richtige Meinung ueber das hier Erlebte bilden. Eine Stadt die einerseits eine fuer Hindus religioese Pilgerstaette fuer ist, an der die Verstorbenen oeffentlich verbrannt werden und gleichzeitig von den Touristen Geld gesammelt wird, damit die dazu benoetigten 365kg Holz finanziert werden koennen. Generell spielten sich fuer uns nicht wirklich fassbare Szenen ab, wenn z.B. ein Angehoeriger den auf dem Holz aufgebahrten und mit Blumen geschmueckten Toten fuenf mal „betend“ umrunden muss und gleich danach eine Ziege die Blumen wegfrisst. Dies alles unter der Beobachtung der anwesenden Touristen, die stetig von aufsaessigen Bootsanbietern und Stoffhaendlern bedraengt werden.

Interessant war auch, dass uns gleich mehrere Leute voller Ueberzeugung darauf aufmerksam gemacht haben, dass in Varanasi die drittbeste Universitaet der Welt steht, gleich nach Oxford und Cambridge. Waren wir uns nicht bewusst… ;)

Tage in Rajasthan

Sonntag bis Donnerstag vergangene Woche verbrachte ich mit meinem Vater in Rajasthan (Nordindien). Wir flogen von Mumbai nach Jodhpur und landeten dort auf einem Militaerflugplatz mit kleiner zivilen Nutzung. Fotografieren war deshalb selbstverstaendlich nicht erlaubt und die Zeit reichte deshalb nur fuer ein einziges Erinnerungsfotos. ;) Jodhpur zeigte sich gleich von seiner interessantesten Seite, da genau an diesem Sonntag ein Markt stattfand, der nur einmal im Monat abgehalten wird und an dessen Tag Leute aus der ganzen Region nach Jodhpur stroemen um ihre Einkaeufe zu erledigen. Unglaublich dieses hektische Treiben und die ueberfuellten schmalen Marktgassen. Jegliche Transportarten konnten beobachtet werden; Rickscha, Mopeds, Velos, Pferde-(kutschen), Esel, Elefanten, Kamele usw. Dinge die man nur im Norden sieht und die auf mich eine noch groessere Faszination ausueben als die zweifellos wunderschoenen Palaeste Rajasthans.

Fuer einen Tag gingen wir nach Jaisalmer einer Stadt weiter in Richtung Nordwesten. Die fuenf Stunden Fahrt nutzte ich um meinem Vater die Eigenheiten der lokalen Fernverkehrsmittel zu zeigen. Auf dem Hinweg benutzten wir den bis zum Rand gefuellten Bus und es zeigte sich, dass „Private Bus“ nicht mit Luxusbus gleichzusetzen ist! J Fuer den Rueckweg am naechsten Tag um 2300 Uhr, benutzten wir den Zug in der Sleeperklasse, der tiefsten Klasse mit vor reservierbaren Liegen. Gluecklicherweise kamen wir spontan auf die Idee vor Antritt der Fahrt Decken zu kaufen, ansonsten waere die Nacht wohl nicht nur relativ unbequem sondern auch unertraeglich kalt gewesen. Wir beide waren sehr froh, als wir bei Ankunft um 6 Uhr morgens und bei beissender Kaelte schon unser Hotelzimmer beziehen konnten ohne unsere Decken ein zweites Mal, dieses Mal am Strassenrand brauchen zu muessen.

Am Donnerstagnachmittag trennten sich unsere Wege, mein Vater flog nach Mumbai, ich nach Delhi um am naechsten Tag nach Varanasi weiter zu reisen.